Jul 7
Von 1870 bis 1914 wurde die Grundlage des Weltwährungssystems durch den Goldstandard gesichtert. Durch die Goldreserven wurde die Weltwährung gestützt. Dieses Verfahren bewährte sich bist zum 1. Weltkrieg. Da die Nationen aber während des 1.Weltkrieges damit begannen, mehr Geld in den Umlauf zu bringen, als die Goldreserven stützen konnten, kam es zu einer Inflation. Die enorme Geldmenge konnte durch das Goldstandard-System nicht mehr aufgefangen werden. Deshalb musse eine neue Lösung her.

Bevor das spekulieren, auf dem Währungsmarkt, jedoch machbar wurde, musste das Bretton Woods Abkommen, das 1945 geschaffen wurde, um internationale Währungen zu stabilisieren, und die Flucht von Zahlungsmitteln in Geldform, in andere Nationen zu verhindern, abgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt, wurde der U.S. Dollar, noch in Gold umgerechnet.

1971 als die Wechselkurse sich zu verändern begannen, wurde der Forex Markt, etabliert. Im Vergleich zu den anderen Märkten ist der Internationale Bank und Händlermarkt mit einem riesigem Devisenhandel vertreten. Man schätzt das in den letzten zehn Jahren, das Handelsvolumen von 1 Billionen Dollar auf 1,8 Billionen Dollar pro Tag angestiegen ist. Der tägliche Handel des Aktienmarktes in der USA dagegen, entspricht gerade einmal ca. 3.5 % , des Handelsvolumens, des Forex. 1973 begann die Schwankung der Währungen, der wichtigsten Industrienationen, beeinflusst durch Angebot und Nachfrage. Preise und ihre Unbeständigkeit wurden festgesetzt und nahmen in den 79er Jahren beständig zu. Dadurch wurde der Markt liberalisiert und der offene Handel, wurde zu einem neuen finanziellem Instrument. Spekulanten erhielten mehr Einfluss.

In den 80er Jahren bewegte sich das Geld über die Staatsgrenzen hinweg, und nahm aufgrund des Computerzeitalters zu. Banken schufen sogenannte Dealing Rooms ( Handelsräume), die es erlaubten über die Zeitzonen (asiatische, europäische und amerikanische) hinweg, in wenigen Minuten, mehrere Hunderte von Millionen (Dollar,Pfund,Yen) zu handeln. Heute handeln elektronische Broker rund um die Uhr, an jedem Werktag, auf dem Forex Markt. Transaktionen über mehrere Zehnmillionen Dollar, können heute, in Sekundenschnelle, durchgeführt werden. Durch die Erschaffung des Eurodollars, und durch die Lage,zwischen dem asiatischen und amerikanischen Markt, wuchs London, zum international führendem Finanzzentrum heran. Damit stellt London, den weltweit größten Forex Markt.

In den 50er Jahren wurde der Eurodollar-Markt erschaffen. Aus Angst vor dem Einfrieren der Konten, durch die US Regierung, wurden die Konten, mit den russischen Öleinnahmen, außerhalb der USA gelagert. Damit hatte die USA keine Kontrolle mehr über den angelegten Dollar. Durch die geringen Bestimmungen, und dem hohen Ertrag, der sich durch die riesigen Cash-Reserven, anbot, wurden schnell ausländische Investoren darauf aufmerksam. Dadurch das heutzutage immer mehr amerikanische,europäische sowie asiatische Banken, nach London kommen, um ihre Hauptverwaltungen dort zu etablieren, steht dem Wachstum des internationalem Finanzzentrums London, nichts im Wege.

Durch die enorme Größenordnung des Handelsvolumens, sind kleinere Banken, Hedge-Geschäfte (kommerzielle Kurssicherer) und private Investoren, kaum in der Lage einen direkten Zugang, zu diesem wettbewerbsfähigen und liquiden Markt, zu erlangen. Das liegt meistens daran das die Transaktionsvolumen, sowie die Kreditkriterien nicht erfüllt werden können. Dennoch ist es heutzutage möglich das die führenden Inter-Banken, als Marktführer, kleineren Händlern die Möglichkeit bieten, kleinere Einheiten, die zuvor runtergebrochen wurden, in einer großen Menge zum An.- bzw Verkauf anbieten können. Damit ist dann gewährleistet das auch kleinere Händler, aktiven Einfluss auf den Forex nehmen können.

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Geschrieben von Sebastian

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